FAQ - Studium Osteopathie

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Für den Abschluss B.Sc. wird eine Bachelorarbeit verfasst. Hier ist in der Regel eine Literaturübersicht oder eine Pilotstudie ausreichend. Die B.Sc. Arbeit kann aber auch schon in Vorbereitung auf eine dann folgende Masterarbeit (M.Sc.) erfolgen. Hier ist angewandte Forschung, also vor allem klinische Studien gemeint. Die HGWR betreibt ein eigenes Forschungsinstitut, das zusammen mit den Professorinnen/-professoren die wissenschaftlichen Arbeiten begleitet. Ziel ist es,eine qualitativ hochwertige und eigenständige osteopathische Forschung zu etablieren.

Für alle Studierenden betragen die Kosten in 4 Jahren berufsbegleitend monatlich 410,-€, also insgesamt 19.680,-€ für das komplette Studium. Quereinsteiger für das Studium zahlen einen niedrigeren Preis. Quereinsteiger mit einem Abschluss bei der DGOM oder vergleichbar studieren drei Jahre und zahlen etwa 1/3 weniger.

Neben den allgemeinen Stipendienmöglichkeiten wie BAFÖG, Stiftungen u.ä. entwickelt die HGWR ein eigenes Stipendiensystem. Studierende können bei nachgewiesenem reduzierten monatlichem Einkommen einen Stipendienantrag stellen. Dabei reduziert sich dann die monatliche Studiengebühr und die gesamte Stipendium-Summe muss erst nach Abschluss des Studiums zurückbezahlt werden. Näheres kann man im Studierendensekretariat erfahren.  

Das Studium dauert für Ärztinnen/Ärzte und Physiotherapeutinnen/-therapeuten 4 Jahre. Es ist berufsbegleitend und hat insgesamt ca. 1.800 Stunden Präsenszeiten. Praktisch gesehen muss ein Student pro Jahr ca. 8 mal für 2,5 Tage (Freitag nachmittags bis Sonntag)an der Hochschule präsent sein. Dazu kommt noch eine ganze Hochschulwoche von 10 Tagen (Freitag bis darauffolgenden Sonntag).Insgesamt sind dies pro Jahr 30 Tage Präsenz.

Nach den Bologna Kriterien werden in Europa grundsätzlich alle ECTS-Punkte gegenseitig anerkannt. Wenn also ein Studierender an einer anderen Hochschule in einem Studiengang Osteopathie ECTS-Punkte erworben hat, dann müssen diese voll anerkannt werden.

Nach dem BWÜ-Hochschulgesetz können für das Studium bis zu 50% aller ECTS-Punkte durch vergleichbare und gleichwertige Qualifikationen, die außerhalb der Hochschule erworben wurden, anerkannt werden. Die HGWR wird alle Kurse der DGOM aus dem Diplomcurriculum anerkennen. Daher ist ein nahtloser Übergang vom Diplom zum Studium möglich. Sie können aber auch Ihr Diplom zu Ende machen und nicht studieren. Die HGWR wird beides ermöglichen. Ab Mitte 2019 werden alle bisherigen Diplomkurse in das Hochschul-Programm übernommen. Dann können z.B. als Gasthörer einzelne Module belegen werden.

Die HGWR darf maximal 50% des Studiums durch vergleichbare Qualifikationen anerkennen. Die Hochschule wird alle DGOM Module, die im Studium verlangt werden und bereits absolviert wurden, zu 50% anerkennen. Wir werden spezielle Quereinsteiger-Module entwickeln, so dass das Quereinsteiger-Studium für jeden einen Mehrwert bietet. Für Quereinsteiger startet die HGWR erstmals am 1.4.18 mit dem Studiengang.

Bei den Ärztinnen und Ärzten ist für die HGWR maßgeblich, dass der Diplomabschluss nach den Regeln des EROP erfolgt ist. Wir werden im Einzelfall prüfen, welche Kurse anerkannt werden; auch hier bis zu maximal 50%. Für Physiotherapeutinnen und -therapeuten gilt Analoges, es kommt darauf an, was in den Kursen vermittelt wurde. Es werden die Inhalte der Module geprüft. Die Anerkennung erfolgt bis zu maximal 50%. Studienbeginn ist ebenfalls ab 1.4.18 möglich.

Sie müssen über eine staatliche Zulassung als Physiotherapeut/-in verfügen, über eine zweijährige Berufserfahrung und über die Fachhochschulreife nach dem BWÜ-Hochschulgesetz. Der Abschluss ist dann ein B.Sc. in Osteopathie und zukünftig auch ein M.Sc. in Osteopathie. Beides sind akademische Titel und haben mit dem Recht der Berufsausübung nichts zu tun. Sollte aber das Berufsbild Osteopath eines Tage politisch verankert werden, dann sind sicherlich die Voraussetzungen mit dem B.Sc. erfüllt.

Sie müssen über eine Approbation als Ärztin/Arzt verfügen oder über ein entsprechendes ausländisches Zertifikat. Dann können Sie – eigenständig oder auch parallel zu Ihrer Facharztausbildung – als Zweitstudium Osteopathische Medizin studieren. Der Abschluss ist der akademische Titel B.Sc. in Osteopathischer Medizin, später dann auch noch der M.Sc. in Osteopathischer Medizin. Diese Titel sind von den Ärztekammern unabhängig und europaweit anerkannt.

Ärztinnen/Ärzte erhalten mit dem Studium weitere Zusatzqualifikationen, die jede einzeln auch abrechenbar sind:

  • Manuelle Medizin (vorbehaltlich der Anerkennung durch die Landesärztekammern)
  • Psychosomatische Grundversorgung mit Schwerpunkt chronische Schmerzpatienten (vorbehaltlich der Anerkennung durch die Landesärztekammern)
  • Ausbildung nach DEGUM-Richtlinien Weichteilsonographie.
  • Aufgrund der Studienkonzeption mit viel Supervision am Patienten sind unsere Studierenden nach dem Studium sofort in der Lage, qualifiziert osteopathisch zu behandeln.
  • Als junge/r Ärztin/Arzt ist man nicht auf das Korsett der Kassenmedizin mit 7 Minuten-Takt angewiesen. Man kann von Anfang an mit dem Spezialgebiet Osteopathie privatärztlich jeden Patienten komplex betreuen und dies in einem Zeitumfang von mindestens 30 Minuten. Dies ist gelebte ärztliche Qualität.
  • Ärztliche Osteopathische Medizin ist eine privatärztliche Leistung, die entsprechend hochwertig bezahlt wird.  
  • Aus betriebswirtschaftlicher Sicht ist in ca. 100 ärztlichen osteopathischen Arbeitsstunden der „return on investment“ für die reine Studiengebühr bereits erreicht.

Die HGWR plant derzeit ab 1.4.2018 für die Quereinsteiger einen verkürzten Studiengang über 3 Jahre mit Abschluss B.Sc. Ab voraussichtlich 1.4.2021 startet dann der erste Studiengang M.Sc. Osteopathische Medizin/Osteopathie über weitere 1,5 Jahre berufsbegleitend.

Anmeldungen für das WS 2017 werden bis zum 15.09.2017 von unserem Studierendensekretariat entgegen genommen. Für das Sommersemester 2018 so bald wie möglich, da für Quereinsteiger des Osteopathie Studiengang nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung stehen

  • Physiotherapeutinnen und -therapeuten erhalten mit dem Osteopathie-Studium das Zertifikat „Manuelle Therapie“ automatisch dazu. Dies wird bei keinem anderen Osteopathie-Studiengang in Deutschland angeboten.
  • Sie erhalten mit dem Osteopathie-Studium eine akademische Ausbildung. Vor allem in den Bereichen Anatomie, Embryologie, Krankheitslehre, Krankheitsmanagement und Coaching erweitert sich damit der Horizont in Diagnose und Therapie erheblich.
  • Das Studium ist zu ca. 60% mit dem der Ärztinnen und Ärzte identisch. Daher findet auch während des Studiums eine ständige Interaktion und Kooperation zwischen den beiden Studiengängen statt.
  • Das wissenschaftliche Arbeiten hebt die eigene tägliche Arbeit am Patienten auf ein höheres Niveau und damit auch die Akzeptanz beim Patienten. Das Studium selbst ist ein eigenständiges Qualitätssiegel, mit dem man zu Recht werben kann.
  • Bezüglich des „return on investment“ soll festgehalten werden, dass die Stundensätze einer normalen physiotherapeutischen Behandlung nur ca. 35% des osteopathischen Stundensatzes darstellen. In der Zukunft wird es bei den nicht ärztlichen Osteopathen sicherlich einen großen finanziellen Unterschied zwischen studierten und nicht studierten Osteopathen geben. Dies ist in allen Nachbarländern der Fall.
  • Wenn in Deutschland ein Berufsbild Osteopath eingeführt werden wird, dann wie in allen anderen europäischen Ländern nur auf akademischem Niveau. Damit wird der Beruf des Osteopathen in seiner eigenständigen Wertigkeit deutlich angehoben.

Für Interessierte an Modulen der HGWR besteht die Möglichkeit einer Gasthörerschaft. Es können einzelne Module an der HGWR besucht werden. Eine einmalige Gebühr von 390,€ beinhaltet die Anmeldung an der Hochschule und berechtigt zum Zugang zu Onlinebibliotheken und aller Hochschuleinrichtungen. Jeder Wochenendkurs (22-23UE), vergleichbar mit den DGOM-Kursen, kosten für Mitglieder der DGOM oder DAGOT  420,€. Nichtmitglieder bei  DGOM oder DAGOT  zahlen 550,- € für einen Wochenendkurs. Anmeldungen sind bei den jeweiligen Studiengangleiter zu tätigen.

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